Gespeicherte Moore:

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Name Kurzbeschreibung Lage
Irschener Winkel Die Verlandungszone des Irschener Winkels ist geprägt von ausgedehnten Schwimmblattgesellschaften, großflächigen Streuwiesen und dichten Schilfgürteln. Gut ausgebaute Wander- und Radwege führen vor der beeindruckenden Kulisse der Chiemgauer Alpen durch blühende Streuwiesen und Schilfzonen mit seltenen Vogelarten. Ein Vogelbeobachtungsturm sorgt für freien Blick in eines der international bedeutensten Vogelbrut- und Rastgebiete des Chiemsees mit zahlreichen Vogelarten. Der Irschener Winkel grenzt zudem unmittelbar an das infrastrukturel gut erschlossene Chiemseeufer bei Felden mit den Reha-Kliniken des Medical Park, dem Strandbad, einem Anlegesteg der Chiemseeschiffahrt und diversen gastronomischen Einrichtungen. Südwestliches Chiemseeufer
Röthelmoos Umgeben von den Gipfeln der Hörndlwand und des Gurnwandkopfes liegt der einzigartige, weitläufige Moorkomplex des Röthelmooses eingebettet zwischen alpinen Weiderasen, Wäldern und Almen. Ein gut ausgebautes Wander- und Mountainbikewegenetz verbindet das Röthelmoos mit umliegenden Almen und Gipfeln z.B. dem Hochfelln. Die Dandl- und Langerbauernalm mit Blick auf das Hochmoor und die umgebenden Gipfel laden zum Verweilen ein. Im Tal wartet direkt am Wanderweg das Naturbadegebiet von Weit- und Mittersee. östliche Chiemgauer Alpen auf 870 m ü NN
Naturschutzgebiet Seeoner Seen - Moorkomplex zwischen Griessee und Seeleiten See Der Griessee und der Seeleiten See liegen mit ihrem Nachbarn dem Brunnensee und weiteren kleinen und größeren Seen innerhalb des Naturschutzgebietes Seeoner Seen. Naturnahe Feld- und Waldwege führen durch artenreiche Streuwiesen, Übergangsmoore und Mischwälder mit alten Buchenbeständen. Nach einer abwechslungsreichen Tour durch sonnige Wiesen und schattige Wälder lädt der Griessee mit seinem Strandbad zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Der Rundwanderweg um den Griesee mit Verbindung zum Seeleiten See ist Teil des umfangreichen Rad- und Wanderwegenetzes des Seeoner Seen Gebietes mit dem Kloster Seeon. Nördlich des Chiemsees im Bereich der Eiszerfallslandschaft Seeoner Seen
Mettenhamer Filze Die Mettenhamer Filze ist ein Kleinod landschaftsökologischer Entwicklungsgeschichte, da sie als eines der wenigen Hochmoore in Bayern nie intensiv genutzt wurde. In ihrem Kernbereich finden sich natürliche Hochmoorgesellschaften, die es in dieser Form in Deutschland kaum mehr gibt. Daher steht das Gebiet unter Naturschutz und kann nicht betreten werden. Im Randbereich führen Wander- und Radwege durch naturnahe Wald-, Wiesen-, Aue- und Fließgewässerlebensräume. Der nahegelegene Aussichtspunkt "Filzenblick" gewährt einen grandiosen Blick in das Hochmoor und das Kaisergebirge. im Tiroler Achental zwischen Marquartstein und Schleching
Samerberger Filze Die Samerberger Filze liegt an der tiefsten Stelle des Samerberger Hochtales im Bereich des ehemaligen Törwanger Sees. Eingebettet in Niedermoorwiesen und Feuchtgebüschen schlängelt sich die Samerberger Ache mit ihrer blüten- und artenreichen Bachvegetation durch das Moorgebiet. Die Hochmoorbereiche, die der Filze ihren Namen gaben sind heute nur noch in Fragmenten erhalten. Ein informativer Naturlehrpfad erläutert die Entstehung und die Besonderheiten dieses Naturraumes auf einem abwechslungsreichen Rundweg. im Samerberger Hochtal südlich von Rosenheim
Lienzinger Moos Das Lienzinger Moos gehört zu den größten Hochmooren nördlich des Chiemsees. Wie in den meisten Mooren des Landkreises wurde dort über lange Zeit Torf von Hand gestochen. Noch heute findet man die Spuren des Torfabbaus. Dennoch weist das Lienzinger Moos heute große naturnahe oder regenerierte Hochmoor-Bereiche auf. An der Nordostspitze des Moores befindet sich der Grundlose See: ein dunkler Moorsee mit wertvollen Schwingrasen in seinem Verlandungsbereich. Bei einer Wanderung oder Radtour über den zentralen Moorweg oder über schmale Moorpfade und einer Rast am Grundlosen See lässt sich die Einmaligkeit dieser Moorlandschaft besonders gut erleben. östlich von Eggstätt, nördlich des Chiemsees, bei Gstadt und Breitbrunn
Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte Die „Eggstätt Hemhofer Seenplatte“ ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns (seit 1939). Zusammen mit den Seeoner Seen (Landkreis Traunstein) und den Osterseen bei Starnberg gehört die Seenplatte zu den drei herausragenden „Eiszerfallslandschaften“ des Freistaats. Ein reich gegliedertes, von den Gletschern der Eiszeit geschaffenes Oberflächenrelief mit Moränenhügeln, Toteislöchern und idyllisch darin eingebetteten Seen charakterisiert diesen einzigartigen Landschaftsraum. (Kufner, 2010) Erleben lassen sich die Wäldern, Seen und Moore am besten auf dem weitläufigen Rad- und Wanderwegenetz, ausgewiesene Badestellen sorgen für Erfrischung. nordöstlich von Rosenheim, zwischen Bad Endorf und Eggstätt
Bärnseemoor Der Bärnsee ist mit seinen weitläufigen Moorlandschaften und eng verzahnten Lebensraumtypen ein Kleinod des südlichen Chiemgaus. Schmale Waldpfade führen durch urige Moor- und alte erhabene Buchenwälder, Holzbohlenwege weisen den Weg mitten durch eindrucksvolle Moorlandschaften. Dazwischen lassen den Wanderer grandiose Aussichten mit Blick über den See bis weithinein in die Alpenkette und auf Schloss Hohenaschau verweilen. Am Südufer befindet sich ein barrierefreier Naturerlebnispfad und ein kleines Moorschwimmbad. Zwischen Bernau am Chiemsee und Aschau i. Chiemgau
Rosenheimer Stammbeckenmoore - Moorstation Nicklheim Die Moorstation Nicklheim liegt in den Hochrunst- und Kollerfilzen. Diese gehören wie die Sterntaler Filzen zu den Rosenheimer Stammbeckenmooren, die mit einer Gesamtgröße von ca. 4300 ha zu den größten Moorgebieten Süddeutschlands gehören. Ihre reichen Torflagerstätten bedingten jahrzehntelang eine intensive Torfindustrie und damit die Zerstörung des über jahrtausende gewachsenen Moorkörpers. Mit Beendigung der Abbautätigkeit konnten die Flächen 2005 im Rahmen des LIFE-Projektes "Rosenheimer Stammbeckenmoore" renaturiert werden. Am Rand der ehemaligen Abbauflächen findet der Besucher heute die Moorstation Nickelheim. Von den Aussichtspunkten schweift der Blick über weitläufige Renaturierungsflächen und wassergefüllte Torfstiche in denen sich zahlreiche Vogelarten tummeln. Die Moorstation mit botanischem Gelände, Moorbahn, Grünem Klassenzimmer und Aussichtspunkten hat sich ganz der Umweltbildung speziell für Schulen verschrieben. Heimat, Erdkunde- oder Biologieunterricht läßt sich so hautnah, vor Ort mitten im Moor vermitteln. Südwestlich Rosenheim in den Rosenheimer Stammbeckenmooren
Schönramer Filze Die Schönramer Filze ist die größte südostbayerische Moorlandschaft, welche die Geschichte der Region seit 200 Jahren nachhaltig prägt. Zunächst als Weide- und Streugebiet, später im Zuge intensiver Entwässerungsmaßnahmen zur Brenntorfgewinnung, heute als Naturschutz- und attraktives Naherholungsgebiet. Gut ausgebaute Wanderwege mit Infotafeln zur Natur und Geschichte der Schönramer Filze führen den Besucher auf die "Heidewanderung" durch renaturierte Hochmoorweiten und weitläufige Moor-Kiefernwälder. im Einzugsgebiet der Sur bei Schönram südlich von Laufen
Inzeller Filze Durch ihre ortsnahe Lage ist die Inzeller Filze ein beliebtes Naherholungsgebiet mit einem gut ausgebauten Sommer- und Winterwanderwegenetz. Sie gehört zu den größten Hochmoorkörpern der Chiemgauer Alpen, ist aber durch ein Entwässerungssystem aus Zeiten kleinbäuerlicher Torfnutzung in seiner Hydrologie gestört (aus: Moor&Torf). Die Moorvegetation der Torfrücken und Torfstiche wird von Besen-Heide, Moor-Birke und Pfeifengras dominiert. Diese drei geben der Filze im Herbst ihre leuchtenden Farben, rosa Blüten, gelbe Blätter und goldene Gräser. nordöstlicher Ortsrand der Gemeinde Inzell, am Fuße der Chiemgauer Alpen
Bergener Moos Das Bergener Moos bildet einen großräumigen, zusammenhängenden Moorlebensraum mit unterschiedlichen Lebensraumtypen. Durch die enge Verzahnung u.a. von Fließgewässern, Hoch- und Übergangsmooren, Auwäldern und Streuwiesen beherbergt das Bergener Moos eine ungewöhnlich hohe Artenvielfalt. Im Frühsommer kann man mit einigem Glück Wiesenbrüter beobachten und den seltenen Wachtelkönig des Nachts rufen hören. Im Sommer überziehen sich die Streuwiesen mit bunten Blüten und im Herbst wird die Landschaft in das goldene Licht der Pfeifengrasbestände getaucht. Große Teile sind als Wiesenbrüterschutzgebiet ausgewiesen und können zur Vogelbrutzeit nicht betreten werden. Auf den ausgewiesenen Rad- und Wanderwegen, sowie Langlaufloipen läßt sich das Gebiet in seiner Schönheit ganzjährig erleben. östlich des Chiemsees am Fuße des Hochfelln
Rosenheimer Stammbeckenmoore - Moorerlebnis Sterntaler Filze Die Sterntaler Filze gehört zu den Rosenheimer Stammbeckenmooren, die mit einer Gesamtgröße von ca. 4300 ha zu den größten Moorgebieten Süddeutschlands gehören. Ihre reichen Torflagerstätten bedingten jahrzehntelang eine intensive Torfindustrie, wobei die Sterntaler Filzen vom Abbau verschont blieben. Im Zuge des LIFE-Projektes "Rosenheimer Stammbeckenmoore" entstand hier die überwiegend barrierefreie LIFE-Station "Moorerlebnis Sterntaler Filze". Auf anschauliche, spannende und spielerische Weise erschließt sich der Charakter eines Moores für Groß und Klein, z.B. in der Vogelbeobachtungsstation, im Urwald der Sinne oder auf dem Barfußpfad. Südwestlich Rosenheim in den Rosenheimer Stammbeckenmooren
Halfinger Freimoos Das Halfinger Freimoos mit seinen ausgedehnten Moorlebensräumen erstreckt sich über mehrere Kilometer und besticht vor allem durch seine kleinstrukturierte, reichhaltige Landschaft. Blütenreiche Streuwiesen eingebettet zwischen Misch- und Auwälder, durchzogen von Hecken und Feuchtgebüschen wechseln sich ab mit stillen Hochmooren und schilfbewachsenen Seeufern. Der neu errichtete Moorlehrpfad mit Moorquiz führt auf einer kleinen und großen Runde durch das Freimoos und hält für den Besucher auf 22 Infotafeln allerlei Wissenswertes und Erstaunliches bereit. Kleine Besucher erfreuen sich am Froschquiz, bei dem es sogar einen Preis zu gewinnen gibt. zwischen Amerang und Halfing
Burger Moos Das Burger Moos mit seinen vielfältigen, naturnahen Lebensraumtypen ist nur wenig erschlossen und unterlag auch in der Vergangenheit nur einem geringen Kultivierungsdruck. Daher präsentiert es sich heute als das floristisch und standörtlich am besten erhaltenes Gebiet seiner Art im bayerischen und österreichischen Voralpenland (A. Ringler, mdl. 2005). Verlandungsbereich Hofstätter See
Burghamer Filze Der zusammenhängende Hoch- und Niedermoorkomplex der Burghamer Filze liegt ruhig und abgeschieden inmitten von Wäldern. Im Gegensatz zu anderen Moorgebieten fanden hier nur geringe Entwässerungs- und Kultivierungsmaßnahmen statt, so dass vor allem der Westteil bis in unsere Zeit weitgehend naturnah erhalten blieb. Umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen in den letzten Jahren trugen zusätzlich zu dem heute weitgehend natürlichen Charakter der Burghamer Filze bei. Die Burghamer Filze liegt nördlich des Chiemsees am westlichen Rand eines Moränenhügels
Lanzinger Moos Das Lanzinger Moos beherbergt auf kleinem Raum unterschiedliche, miteinander dicht verzahnte Lebensraumtypen. Dem Besucher bietet sich ein spannender und abwechslungsreicher Naturraum, der sich auf Grund seiner Kleinräumigkeit gut in seiner Gesamtheit entdecken läßt. Durch das Gebiet führen schöne abwechslungreiche Wege und Pfade, die im Winter teilweise als Loipe gespurt sind. Südwestlich von Marquartstein im Talraum der Tiroler Ache
Staudach-Egerndacher Filze Die Moorlandschaften der Staudach-Egerndacher Filze bieten ein abwechslungsreiches Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Auf dem Naturerlebnispfad "Geheimnisvolle Moorwelt" führt die "Ameise" Trill anhand eines Faltblattes in die Welt der Moore. Über Wanderwege und schmale Moorpfade geht es vorbei an urigen Hochmoorflächen, blütenreichen Streuwiesen und durch Au- und Moorwälder. Zwischendurch laden die Kiesbänke der Tiroler Ache zu einer Rast. Im Frühling läßt sich vielleicht eine der seltenen wiesenbrütenden Vogelarten beobachten, im Sommer überziehen farbenfrohe Blüten die Streuwiesen und im weichen Herbstlicht leuchten die Moorflächen in Gold- und Rottönen. östllich des Chiemsees am Fuße des Hochgern
Moorkomplex westlich Pavolding im Bereich der alten Ischler Ache Das Hochmoor bei Pavolding gehört zum riesigen, ehemaligen Moorgebiet des Weitmooses und liegt in der Eiszerfallslandschaft der Eggstätt Hemhofer Seenplatte. Wie viele andere Hochmoore wurde es zur Torfgewinnung und Landgewinnung intensiv entwässert. Anstelle der Hochmoorvegetation entwickelten sich auf den entwässerten Standorten Wald-Kiefern Bestände bzw. wurden Fichtenkulturen gepflanzt. In Umkehrung dazu werden seit einigen Jahren umfangreiche Wiedervernässungsmaßnahmen zur Renaturierung des Hochmoorstandortes durchgeführt. Ein Wanderweg führt vorbei an ehemals bewaldeten Flächen, die heute wieder die typische Hochmoorflora und -fauna beherbergen. Nordöstlich von Eggstätt im Bereich der Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte
Grabenstätter Moos Das Grabenstätter Moos liegt südlich des besterhaltenen Binnendeltas in Europa, der Tiroler Achenmündung und damit im dynamischsten Verlandungsgebiet des Chiemsees. Blütenreiche Streuwiesen und eine artenreichen Vogelwelt prägen das Bild. Es ist über Wander- und Radwege gut erschlossen und bietet von zwei Aussichtstürmen mit Ferngläsern und Informationstafeln wunderbare Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. bei Grabenstätt - südlich der Tiroler Achenmündung
Kendlmühlfilzen Die Kendlmühlfilzen mit ihren ausgedehnten Hochmoorflächen gehörten zu den wichtigsten Torfabbaugebieten Bayerns. Heute sind sie als Naturschutzgebiet ausgewiesen, welches durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt wurde. Der ausgedehnte Filzenkomplex ist durch ein weitläufiges Wegenetz für den Wanderer und Radfahrer gut erschlossen. Von besonderer Bedeutung sind die beiden Museen zur Geschichte der Torfnutzung und der neu angelegte weitgehend barrierefreie Moorerlebnispfad "Kendlmühlfilzn" mit Erlebnisbereichen. Am „Ewigkeitsweg“ bietet zudem ein Aussichtsturm wunderbare Blicke in die weiträumige Moorlandschaft. Südl. Chiemsee in den Chiemseemooren